Ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz

FernwärmeprojektFriedrich Zinnecker

v.l.n.r.: Herr Horst Binder (2. Bürgermeister), Herr Simon Schäffler (1. Bürgermeister), Frau Pfarrerin Johanna Bogenreuther-Schlosser, Herr David Eberlein, Herr Willi Eberlein

Langfurth. Voraussichtlich bereits ab der kommenden Heizperiode 2022/2023 wird die Gemeinde Langfurth ihren „CO2-Fußabdruck“ deutlich reduzieren und - neben dem bereits praktizierten Bezug von „Ökostrom“ - einen weiteren wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Durch die Teilnahme unserer Kommune an einem gemeinsamen „Fernwärmeprojekt“ mit der Firma Eberlein GmbH & Co. KG und der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Ammelbruch wird der laufende Gemeindehaushalt außerdem noch zusätzlich und deutlich - in finanzieller Hinsicht - entlastet. Die Firma Eberlein GmbH & Co. KG betreibt bereits seit vielen Jahren eine Hackschnitzelheizung zur Versorgung der eigenen Firmengebäude in Langfurth. Über ein Wärmenetz sind auch schon Nachbarprojekte mit der bestehenden Heizzentrale verbunden und werden so mit Fernwärme aus Biomasse ganzjährig und vollständig versorgt. Die drei kommunalen Liegenschaften „Rathaus“, „Turnhalle“ und „Grundschule“ sind derzeit mit eigenen - zwischenzeitlich erheblich in die Jahre gekommenen (Ausnahme: Turnhalle) - Heizölkesseln mit Energie für Raumwärme und Brauchwassererwärmung ausgestattet. Da diese Einrichtungen alle in relativer Nähe zur bestehenden Heizzentrale der Firma Eberlein GmbH & Co. KG liegen, ist die Projektidee entstanden, vorliegend einen Wärmeverbund (Strecke: ca. 380 m) aufzubauen. Ziel des Projektes ist eine sichere, langfristige, nachhaltige und umweltfreundliche Fernwärmeversorgung, die sich durch höchstmögliche „CO2-Neutralität“ einerseits und wettbewerbsfähige Preise andererseits auszeichnet. Unser Bild zeigt die Verantwortlichen aller am „Fernwärmeprojekt“ beteiligten Institutionen an der Heizzentrale.

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