Ammelbruch

Erfahren Sie mehr über die Entstehung Ammelbruchs.

Ammelbruch

Ammelbruch

Die Entstehung Ammelbruchs

In der Forschung wird der Name „Ammelbruch“ auf einen Mann namens „Amal“, „Amelung“,“Amalrich“ zurückgeführt. Dass es auch für den Ortsnamen mehrere ähnlich lautende Überlieferungen gibt, darf uns nicht verwundern. Dennoch ist er unverwechselbar, weil einzigartig in ganz Bayern. Dieser Amal hatte demnach das „Bruchland“ hier in Besitz genommen. Geschichtlich gesichert ist der Ort jedoch erst durch die früheste urkundliche Erwähnung Ammelbruchs von 1189. Ein gewisser „Rudiger von Ammelbruch“ zeichnete als Zeuge eine Stiftungsurkunde Bischof Otto´s von Eichstätt, in welcher der Domherr und Domkaplan, Fulkmar, sein Haus an der Brücke zu Eichstätt der Abtei Kastl in der Oberfpalz vermachte. 1194 findet sich Rudiger abermals als Zeuge in einem Kaufbrief, mit welchem die Frau, Irmgard, ihr Gut zu Ebenberg durch den Grafen, Gebhard von Dollnstein, an das Berchtesgaden veräußert. 1197 taucht Rudiger als Vermittler von Bischof, Hertwig von Eichstätt, in einem Zehentstreit zwischen der Abtei Kaiheim und dem Herren, Wortwin von Emichsheim, auf, den er in Pfünz beilegen kann. Damals saß also in Ammelbruch ein bereits alteingesessenes, angesehnes und weitbekanntes Herrengeschlecht, das ab dem Jahre 1194 mit nämlichem Rudiger von Ammelbruch sogar als ein Ministeraliengeschlecht fungiert. Was aber lag davor? Wie kam es dazu?

drucken nach oben